Studien- und Berufswahlorientierung

Das vorliegende Konzept zur Studien- und Berufswahlorientierung an der Hildegardis-Schule Hagen geht von der Prämisse aus, dass es nicht nur Auftrag von Schule ist, ihre Schülerinnen und Schüler  zu unterschiedlichen Abschlüssen zu führen, sie sind vielmehr auch darin zu begleiten und zu unterstützen, ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kompetenzen, Interessen und Bedürfnissen entsprechende Anschlüsse zu finden, um auf die Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt vorbereitet zu sein.

Diese Anschlussfähigkeit setzt einen intensiven, mehrjährigen Orientierungs- und Lernprozess voraus, der mit dem Übergang von der Hildegardis-Schule in eine Ausbildung oder in ein Studium in der Regel noch nicht abgeschlossen ist. Es geht dabei um einen Prozess, der die Person der Schülerinnen und Schüler in das Zentrum rückt, umfasst er doch u.a.:

  • die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln,
  • Kompetenzen zur „richtigen“ Laufbahnplanung zu erwerben,
  • die vielfältigen und sich ständig ändernden Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt mit dem eigenen Profil zu vergleichen und daraus ggf. Kompetenzen weiter zu entwickeln,
  • Informationen zur Studien- und Berufswahlorientierung zu erwerben und einzuordnen und sich trotz deren Umfangs nicht irritieren zu lassen,
  • sich Entscheidungen offen zu halten und auch Neues und unkonventionelle Wege auszuprobieren,
  • sich öffnende Chancen zu entdecken und zu nutzen,
  • sich innerhalb dieses gesamten Prozesses als „wirksame“ und aktiv handelnde Person zu erleben.

Soll dieser Prozess erfolgreich sein, bedarf es der Unterstützung durch die Schule, die diesen Orientierungsprozess durch miteinander verknüpfte, allgemeine und individualisierte Angebote und Arrangements fördern sollte. In diesem Sinne ermöglichen der Berufswahlpass, der Berufsorientierungstest, eine ganze Woche zur beruflichen Orientierung und das Berufspraktikum die Verknüpfung einzelner schulischer oder außerschulischer Aktivitäten zu einem Gesamtkonzept der Berufs- und Studienorientierung, in dem die vielfältigen Aufgaben unter Federführung der Schulleitung und des Studien- und Berufswahlkoordinators (StuBo) auf „mehrere Schultern“ verteilt sind. Dieses Prinzip spiegelt sich auch in der begleitenden Beratung wider, die zudem sichert, dass Informationen, Erfahrungen und Reflexionen darüber während des Berufs- und Studienorientierungsprozesses individuell angeboten und aufbereitet werden können. Den Beratungsangeboten der Agentur für Arbeit wird hier eine ebenso hohe Relevanz zugeschrieben wie etwa den vielfältigen Beratungs- und Informationsveranstaltungen der Universitäten im näheren und erweiterten Umfeld der Hildegardis-Schule. Darüber hinaus wird der Prozess durch die Einbindung der Thematik in den Unterricht unterschiedlichster Fächer begleitet. Dies ermöglicht den Blick aus unterschiedlichen Perspektiven, mit wechselnder Schwerpunktsetzung und mannigfachen Methoden.

Folgende Prinzipien sind also für das Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung der Hildegardis-Schule bestimmend:

  • Berufsorientierung ist Teil der schulischen Allgemeinbildung,
  • Berufsorientierung ist ein wesentliches Bindeglied zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem,
  • Berufsorientierung ist eine Kern- und Querschnittsaufgabe für alle Lehrkräfte und muss fachübergreifend wahrgenommen werden,
  • Berufsorientierung bedarf weiterer Partner, insbesondere aus der Wirtschaft und dem Bildungsbereich,
  • Berufsorientierung ist nicht statisch, sondern ein dynamischer Prozess, der die sich ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen erkennt und sich ihnen anpasst, indem er neue Ideen aufgreift und umsetzt (vgl. „Unsere nächsten Projekte“ auf der letzten Seite).

Die folgende Übersicht bietet einen Überblick über das mehrstufige Modell der Studien- und Berufswahlorientierung und über die zeitliche Abfolge der einzelnen Bausteine.

Berufsorientierung an der Hildegardis-Schule

7-8

freiwillige Teilnahme am Girls´ / Boys‘ Day

Compassion-Programm (geplant)

Jahrgangsstufen 5-Q2

Behandlung der Thematik Studien- und Berufswahl im Unterricht unter-

schiedlichster Fächer, Lions Quest, SciVi-Stunde

9

Informationsveranstaltung „Vorstellung der Berufsorientierung an der Hildegardis-Schule“ für Eltern und SchülerInnen

Einführung des Berufswahlpasses im Rahmen der SciVi-Stunde

Berufsorientierungstest

E

Tage der beruflichen Orientierung

Diskussionen mit Berufspraktikern/BIZ-Besuch/Assessment-Center (Simulation)

Berufsorientierungscamp

zusätzlich: verschiedene Workshops/Events

Informationsveranstaltung „Das Berufspraktikum an der Hildegardis-Schule“ für Eltern und SchülerInnen

14-tägiges Berufspraktikum

entweder als: - Betriebspraktikum

oder - Hochschulpraktikum

oder - Duales Orientierungspraktikum

Q1

Teilnahme an der Management AG der SIHK zu Hagen

Gruppenberatung zur Studien- und Berufswahlorientierung durch die Agentur für Arbeit

Besuch des Hochschultags einer Universität

Informationsveranstaltungen des Berufsnavigators der Agentur für Arbeit und des ESW zu ausge-wählten Aspekten der Berufsorien-tierung

freiwillige Praktika in der unterrichtsfreien Zeit

Informationsveranstaltung einer Universität zum Thema "Studien- und Berufswahl - Schwerpunkt Studienorientierung"

 

Q2

Einzelberatung zur Studien- und Berufswahlorientierung durch die Agentur für Arbeit


Girl´s Day (Jg. 7 + 8)

Im Rahmen des Girl´s Day können Schülerinnen Einblick in Berufsfelder erhalten, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. In erster Linie bieten technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen am Girl´s Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein. Anhand von praktischen Beispielen erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann.

Denn: Mädchen entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Also: Bei Girl´s Day-Veranstaltungen lernen Mädchen ab der Klasse 5 Berufsbereiche aus Technik, Naturwissenschaften und IT oder weibliche Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik kennen. An diesem Tag erhalten Mädchen einen Einblick in diese oft unbekannten Bereiche und können erste Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen. Die eigene Aktivität der Mädchen steht an diesem Tag im Vordergrund.

girls-day.de

Einführung des Berufswahlpasses Anfang Jg. 9

Der an der Hildegardis-Schule Schule eingeführte und obligatorische Berufswahlpass

  • ist ein Instrument zur Förderung der Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler (Schülerinnen und Schüler) und zur individuellen Lernplanung,
  • ist ein Mittel zur Dokumentation der Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung wie z. B. Praktika, Unterrichtsprojekte, schulische und außerschulische Veranstaltungen,
  • dient als Unterlage zur Unterstützung des beruflichen Entscheidungsprozesses der Schülerinnen und Schüler,
  • strukturiert und steuert den Prozess der Orientierung ab der Mittelstufe und bündelt die Aktivitäten,
  • wird von den Schülerinnen und Schülern selbstständig und eigenverantwortlich bearbeitet, indem sie ihre Schritte zur Berufswahlentscheidung und ihre erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen dokumentieren,
  • erleichtert es Eltern, Betrieben, Berufsberater/innen und Lehrkräften, diesen Prozess zu begleiten.
  • berufswahlpass.de 

Berufsorientierungstest Ende Jg. 9

Seit vielen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit dem geva-institut im Bereich der Berufsorientierung zusammen. Der von diesem Institut angebotene „Eignungstest Berufswahl“ hat sich aus unserer Sicht als Entscheidungshilfe bei der Berufs- und Studienwahl bewährt. Er besteht aus einem umfangreichen, dreistündigen Test mit Leistungsteil und wird von uns jährlich auf freiwilliger Basis mit dem ganzen Jahrgang durchgeführt.

Der Eignungstest Berufswahl misst …

  • persönliche, soziale und methodische Kompetenzen,
  • sprachliche und rechnerische Leistungen,
  • logisches Denkvermögen, räumliche Vorstellung, Konzentrationsfähigkeit,
  • Allgemeinwissen,
  • Berufsmotive und –interessen.
  • geva-institut.de

Tage der beruflichen Orientierung Jg. E

Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur

Insbesondere auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit dem Berufswahlpass und der Ergebnisse des Berufsorientierungstests bekommen die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang Gelegenheit, von ihnen selbst gewählte Berufsfelder bzw. Berufe näher kennen zu lernen.    

arbeitsagentur.de

Dies geschieht auf zwei unterschiedlichen Wegen:

(1) Qualifizierte Berufspraktiker (Eltern, Ehemalige, Freiberufler etc.) stellen ihr Berufsfeld bzw. ihre Tätigkeit den Schülerinnen und Schüler im Rahmen spezieller Informationsveranstaltungen vor und beantworten allgemeine und konkrete Fragen zu ihrem Betätigungsfeld und ihrem Berufsalltag. Die Schülerinnen und Schüler bekommen so hilfreiche Einblicke in mindestens drei Berufe. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt die Diözesanstelle Berufungspastoral des Erzbistums Paderborn Berufe und Dienste in der Kirche vor. Die vor der Berufswahl stehenden jungen Menschen finden hier Informationen über geistliche Berufe und kirchliche Dienste, Gedanken zum Thema Berufung und Entscheidungshilfen.

(2) Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit. Hier können sie sich über alles, was mit Ausbildung, Studium, und Beruf zu tun hat, selbst informieren.

Und das gibt’s im BiZ:

  • Computer zur Nutzung der Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit sowie für andere berufliche Recherchen im Internet,
  • ein vielseitiges Angebot an berufskundlichen Filmen,
  • illustrierte Infomappen mit spannenden, abwechslungsreichen Berichten aus der Berufspraxis,
  • Bücher und Zeitschriften zum Schmökern rund ums Thema Berufswelt,
  • Auslandsinformationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Ferne,
  • Informationsmaterial zum Mitnehmen

Selbstverständlich ist die Agentur für Arbeit jederzeit ansprechbar und hilft bei allen Fragen rund um die Studien- und Berufswahl. So kann auch außerhalb schulischer Veranstaltungen das breit gefächerte und kostenlose Angebot ohne Beschränkung oder Anmeldung genutzt werden. 

Berufsorientierungscamp (BOC) Jg. E

Im Rahmen der Tage der beruflichen Orientierung erhalten ca. 25 ausgewählte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Berufsorientierungscamp. Ziele dieser zusätzlichen Orientierungsmaßnahme sind:

  • eigene Stärken und Schwächen erkennen und sinnvoll nutzen,
  • Talente und Kompetenzen entdecken und entwickeln,
  • Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein prüfen und praktisch trainieren,
  • die eigene Kommunikation im Umgang mit anderen optimieren,
  • Hinweise rund um das Thema Bewerbung bekommen,
  • Berufsbilder erarbeiten und vorstellen sowie eigene Berufsideen entwickeln,
  • Partner und Informationsquellen für die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung kennen lernen und aktiv nutzen,
  • Spaß haben und in der Gruppe an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnen.

Das BOC ist konzeptionell in die Berufsorientierungswoche eingebunden, beinhaltet jedoch darüberhinausgehende Elemente:

  • Präsentation von Berufen und Berufsfeldern,
  • Elterninformation zur Begleitung der Kinder bei der StuBo,
  • Bewerbungstraining (z.B. durch die SIHK),
  • „Benimmkurs“ für Schüler,
  • Besuch eines Klettergartens/einer Kletterhalle zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Teamfähigkeit,
  • Abschlussdiskussion und Evaluation

Das BOC wird von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW gefördert. Bei der Umsetzung unterstützt die Stiftung Partner für Schule NRW bspw. durch den zur Verfügung gestellten Leitfaden. Die maximale Fördersumme beträgt 7.500 € pro Schule. Schulen, die bereits in den Vorjahren ein Berufsorientierungs-Camp mit Fördermitteln aus dem Projekt „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ durchgeführt haben, erhalten aufgrund eines degressiven Verfahrens eine Finanzsumme in Höhe von 6000 €.

14-tägiges Berufspraktikum Ende Jg. E

Vorrangige Aufgabe des Gymnasiums ist, die Schülerinnen und Schüler auf das Hochschulstudium vorzubereiten. Doch nicht alle Abiturienten studieren. Für diese Schülerinnen und Schüler ist es besonders wichtig, schon früh Arbeitsfelder außerhalb der Schule kennenzulernen. Aber auch für die traditionellen Studiengänge an den Hochschulen hat sich das Anforderungsprofil verändert: fächer-übergreifendes Lernen, Gruppen- und Teamarbeit, Eigeninitiative sind neben der fachlichen Kompetenz gefragt. Deshalb sollten die Gymnasien sich frühzeitig den Erfahrungs- und Trainingsfeldern öffnen, die Erkundungsorte außerhalb der Schule anbieten. Ziel des Berufspraktikums ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fähigkeiten erproben können, außerschulische Lernorte kennenlernen und einen ersten Einblick in das Berufsleben bekommen.

  • Im Rahmen des Praktikums sollten Berufsfelder erkundet werden, die gymnasiale Bildung voraussetzen, z.B. Forschungseinrichtungen, Kanzleien von Steuerberatern oder Rechtsanwälten, Krankenhäuser, Zeitungsredaktionen, aber auch Gewerbe-betriebe, deren kaufmännische oder technische Abteilungen interessante Erkundungsmöglichkeiten eröffnen.
  • Die Praktikumsplätze werden selbständig von den Schülerinnen und Schüler insbesondere auf der Grundlage des Berufsorientierungstests und der Berufsorientierungstage gesucht. Sie entwerfen Bewerbungsschreiben; die Schule liefert – falls erforderlich und gewünscht - ein Begleitschreiben, das den schulischen Charakter und die Intention des Berufspraktikums verdeutlicht.
  • Die Schülerinnen und Schüler informieren sich vor Praktikumsbeginn über besondere Bestimmungen im ausgewählten Betrieb. (Arbeitskleidung, Impfschutz, Gesundheitszeugnis, Hygiene, Datenschutz etc.)
  • Während des Praktikums kann – falls vom Betrieb oder von den Schülerinnen und Schüler gewünscht – eine Lehrperson Kontakt zum Erkundungsort halten und das Praktikum begleiten.
  • Es findet keine formelle Beurteilung des Praktikums statt (kein Praktikumsbericht). Die Betriebe sollten jedoch z.B. eine standardisierte Rückmeldung (vgl. Berufswahlpass unter 3.4) geben und das Praktikum somit schriftlich bestätigen. Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen Kurzbericht über ihre Aufgaben, Tätigkeiten und ihre erworbenen Kenntnisse.
  • Die Teilnahme am Praktikum wird im Zeugnis vermerkt. 

Darüber hinaus nehmen wir auch den Bereich der Hochschule verstärkt in den Blick, wodurch die Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler zur individuellen Gestaltung ihres Praktikums auf eine breitere Grundlage gestellt werden. Neben dem Betriebspraktikum in einem Unternehmen können diese auch eine Hochschule als Praktikumsort wählen und ein Hochschulpraktikum absolvieren. Beide Praktikumsarten, also Betriebs- und Hochschulpraktikum, sind dabei als gleichwertig anzusehen und genügen den Anforderungen des Schulgesetzes. Ergänzt werden diese Praktikumsarten noch durch die Möglichkeit, beide im Rahmen des 14-tägigen Praktikums zu kombinieren, also ein Duales Orientierungs-praktikum zu durchlaufen. 

Teilnahme an der Management AG der SIHK zu Hagen Jg. Q1

In der Management AG erhalten die Schüler anschaulich Einblick in die berufliche Alltagspraxis verschiedener regionaler Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (z.B. DOUGLAS Holding, C.D. Wälzholz, BILSTEIN, Deutsche Bank, Allgemeines Krankenhaus etc.). Dabei erfahren Sie aus erster Hand viel über die Anforderungen und Voraussetzungen in unterschiedlichen Berufsfeldern. Dies geschieht im Rotationsprinzip im Rahmen von ca. 10 Erkundungstouren zu verschiedenen Berufsfeldern: Produktion, Marketing/Vertrieb/Versand, Logistik, Wirtschaftsberatung/Steuer/Recht oder Finanzdienstleistung.

Alle teilnehmenden Schüler erhalten am Ende der Veranstaltungsreihe ein SIHK-Zertifikat für diese Berufsorientierung.

sihk.de

Hochschultag Jg. Q1

Alle Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 besuchen den Hochschultag einer Universität (z.B. WWU Münster) als von der Schule verpflichtende Veranstaltung. An diesem Tag können sich die Schülerinnen und Schüler über das Studienangebot in dieser Universitätsstadt informieren. Will ich mal studieren? Wenn ja, in welche Richtung soll es gehen? Wie sieht der Studienort aus? Auf diese Fragen sollen Antworten gefunden werden. z.B. www.hochschultag-ms.de

Freiwillige Praktika (in der unterrichtsfreien Zeit) Jg. Q1+ Q2

Es ist wünschenswert, wenn die Schülerinnen und Schüler neben dem obligatorischen Berufspraktikum auf freiwilliger Basis noch weitere Betriebe und Betätigungsfelder kennenlernen. Derartige Praktika, Erkundungen, Praxistage oder Jobs bleiben jedoch auf die unterrichtsfreie Zeit beschränkt. 

Beratung zur Studien- und Berufswahlorientierung durch die Agentur für Arbeit Jg. Q1 + Q2

Die für unsere Schule zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Frau Wiesensee, führt individuelle Berufs- und Studienwahl-Beratungen durch. Dort erfahren die Schülerinnen und Schüler alles rund ums Thema „Abitur – und was dann?“, also zum Studium (Bachelor, Master, Finanzierung, Auslandsstudium etc.) und zu Ausbildungsmöglichkeiten.

Im Rahmen von Gruppenberatungen geht es vor allem um die grundsätzlichen Informationsmöglichkeiten zur Studien- und Berufswahl. Hier wird vor allem die Broschüre „Beruf aktuell“ vorgestellt, die Kurzbeschreibungen zu allen anerkannten Ausbildungsberufen, den Berufsfachschulberufen und den Ausbildungsmöglichkeiten im Beamtenverhältnis enthält. Die Berufe sind nach Berufsfeldern geordnet, was die Suche nach verwandten Berufen erleichtert. Informationen zur Ausbildungsvergütung, zur Berufsausbildung, zum Dienstleistungsangebot der Bundesagentur für Arbeit und zu finanziellen Fördermöglichkeiten ergänzen das Buch.

arbeitsagentur.de

Weitere Informationsveranstaltungen Jg. Q1 + Q2

Wir laden zu unterschiedlichen Themen rund um die Studien- und Berufswahlorientierung externe Berater als Fachreferenten ein. Diese Experten informieren die Schülerinnen und Schüler zu allgemeinen Fragen, bieten aber auch spezielle Angebote wie z.B. die vom Berufsnavigator der Agentur für Arbeit präsentierten mehrtägigen Workshops mit Unternehmen und Hochschulen. Die Jugendbildungsstätte Berchum (ESW) bietet alljährlich eine Informationsveranstaltung zum Europäischen Freiwilligendienst an. Hier geht es um Möglichkeiten eines mehrmonatigen, von der Europäischen Union vollständig finanziell geförderten Auslandsaufenthaltes nach der Schule, verbunden mit einer Mitarbeit an z.B. sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten.

Die Informationsveranstaltung einer Universität (z.B. TU Dortmund) zum Thema "Studien- und Berufswahl - Schwerpunkt Studienorientierung" soll schließlich einen umfassenden Überblick über die Hochschule heute und über alle aktuellen Fragen rund um den Studieneinstieg bieten.

E-Mail-Verteiler Jg. E - Q2

Interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen E – Q2 können in einen E-Mail-Verteiler aufgenommen werden, über den sie Angebote zu Studien- und Berufswahl relevanten Themen zugesandt bekommen. Hierzu gehören beispielweise Infotage oder „Schnupperstudiengänge“ der Universitäten und Hochschulen, ebenso Veranstaltungen der Agentur für Arbeit, wie auch angebotene Praktikumsplätze bzw. Stellenausschreibungen von Betrieben und Institutionen. 

Unsere nächsten Projekte:

  • Integration von Uni-Trainees-Modulen in den Unterricht der Jahrgänge 9 - Q2,
  • Erweiterung des bisherigen Konzepts zur Studien- und Berufswahlorientierung zu einem schulinternen Curriculum,
  • Ausbau der regionalen Zusammenarbeit, z.B. mit dem Beirat Schule und Beruf Hagen,
  • Qualifizierung der Studien- und Berufswahlkoordinatoren